Frühe Kunst im Orient   Ein Ausweg aus der Misere des Islam   -IS und Euroislam in der Krise- Vergrößern

Frühe Kunst im Orient Ein Ausweg aus der Misere des Islam -IS und Euroislam in der Krise-

9783906206363

Neu

Motto:

Gelehrte forschten tief nach beiden Welten.

Die dunkle Kunde sie mit ihrem Geist erhellten.

Wo sind sie jetzt? Ihr Mund zu Staub zerfallen.

Am Fels der Zeit die Worte längst zerschellten. 

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12,00 €

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Diese Studie ist nicht das erste und nicht das einzige Buch, das ich über den Islam geschrieben habe, aber es wird das letzte sein und bleiben zu diesem spannenden, aktuellen Thema. Ich habe mich intensiv mit dem Qur’ân auseinandergesetzt, auch und vor allem sprachlich, und meine Forschungen darüber in meiner ersten Publikation niedergelegt – so daß ich sie hier nicht unbedingt wiederholen möchte. Ich habe dann über diverse muslimische Themen geschrieben, über die „Islamische Schriftkunst des Kufischen“ und über „Granada und die Alhambra“ und glaube, mich einigermaßen auf diesem Gebiet auszukennen. Ich habe aber in der letzten Zeit einige Bücher und Zeitschriftenartikel in die Hände gekriegt (meinem Verleger und dem SPIEGEL sei Dank!), die mich sehr geärgert haben; ich fand es nunmehr an der Zeit, darüber einen Essay oder vielleicht sogar ein Taschenbuch zu schreiben. Ich will diese Studie mit einigen Versen eines persischen Dichters schmücken, die durchaus zum Thema passen. Zur Information: Er war ein gläubiger, aber aufgeklärter Moslem, wie es damals in Gelehrtenkreisen eben so üblich gewesen ist. Außerdem habe ich mich über die finsteren Praktiken und Machenschaften des IS (auch als Archäologe und Orientalist, der mehrfach im Orient gewesen ist) so aufgeregt, daß ich nicht mehr stumm bleiben konnte. Ein Kapitel darüber findet sich samt Fotos in meinem Buch „Ägyptologie im Umbruch“.2 Was der IS im Namen des Islam an Verbrechen schon getan hat und immer noch tut: Menschen seines eigenen Glaubens zu töten, wehrlose Ruinen zu sprengen, die dem Weltkulturerbe angehören, schutzlose Museen zu plündern und deren Fundstücke in den Schwarzmarkt der Antikenhändler zu schleusen, Geschäfte mit Ölschmuggel, Waffenschmuggel und Drogenhandel zu tätigen, das alles beunruhigt mich sehr. Auch die sog. „Schläfer“, die jederzeit hier vor meiner Haustür in Berlin-Neukölln eine Bombe hochgehen lassen können (wie in Paris, London, Madrid, Luxor, Ankara, Nizza usw. geschehen ist) lassen mich nicht kalt. Wie sagt Imad Iddine Habib in Casablanca? Wenn alle denken, es ist noch nicht die richtige Zeit, dann wird die richtige Zeit nie kommen. Irgend jemand muß ja einmal den Mund aufmachen. Ich lebe jetzt, und ich will die Freiheit jetzt.  Daher dieses Buch...                                         Berlin, Dr. Wolfgang Kosack