Semitische und europäische Sprachen Vergrößern

Semitische und europäische Sprachen

Neu

Motto:
Fleißige Schüler machen fleißige Lehrer. Deutsches Sprichwort.


Diese Studie über semitische und europäische Sprachen kann nur ein Fingerzeig darauf sein, was die Eigentümlichkeit von
Sprachfamilien ausmacht. Diese Charakteristik ist frei von Gesichtspunkten und Theorien der Völkerpsychologie, Sprachpsychologie,
Sprachlogik, Semantik, Linguistik und vergleichender Sprachwissenschaft.



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Eine Sprachphilosophie dieser Art ist bisher nicht geschrieben,denn

1 dem Verfasser war besonders daran gelegen, dem Vorwurf der Spekulation
zu entgehen.

Für Spekulation ist hier kein Platz, im Gegenteil: Sie ist von ganz praktischen Erfahrungen und Grundlagen ausgegangen. Ich habe
Privatunterricht unter anderem in Hebräisch, Altgriechisch, Latein, Spanisch und Arabisch erteilt. Meine Unterrichtsmethode war denkbar
einfach: Was mit dem Deutschen übereinstimmt, braucht nicht erläutert oder besprochen zu werden, denn es geht nur um das Fremdartige
der neu zu erlernenden Sprache. Was bei europäischen Sprachen mühelos gelang, das Grammatik-Vokabular zu nutzen, versagte bei den semitischen Sprachen völlig.

Erst da wurde ich stutzig: Das lateinisch-griechische Grammatikgefüge mitsamt seinen speziellen Bezeichnungen stimmte für semitische
Sprachen einfach nicht, nicht für Hebräisch, nicht für Arabisch. Der Hintergrund ist die unterschiedliche Denkweise.
Diese suchte ich zu ergründen. Da ich als Ägyptologe langjährige Erfahrungen mit einer der ältesten Sprachen der Welt habe, kann ich
behaupten, in das „prälogische Denken“ 2 gut eingedrungen zu sein. So habe ich diese vergleichende Abhandlung geschrieben.

Deshalb sterbe ich froh, unendlich dankbar gegen die Vorsehung, daß es mir vergönnt wurde, auf diesen Gedanken aufmerksam zu werden und
aufmerksam zu machen. Vielleicht entsteht daraus in der Zukunft ein Sprachlehrbuch, das solche Gedanken aufgreift. 3

Berlin, 2020 Dr.Wolfgang Kosack

1 Boman, S. 16
2 so Lucien Lévi-Bruhl. Les fonctions mentales dans les sociétés inférieures. Paris 1910, zit. nach Boman, S. 14

3 Kirkegaard, Sören. Samlede Værker, Bd. XIV, S. 307