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Edvard Grieg und das Klavierspielen III.

Neu

Griegs Handschrift
Klavier-Konzert a-moll, op. 16
Solokadenz
Edvard Grieg
Lyriske stykker Heft 1 - 6
*
Norske Folkeviser op. 66
*
Bearbeitet
von
Wolfgang Kosack

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22,00 €

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Ich schreibe über den Umgang jedes Einzelnen mit der sog. Klassischen Musik, stelle aber die praktische Seite dieses Umgangs
mit einem zu Unrecht derzeit völlig vergessenen Komponisten dar, dem Norweger Edvard Grieg.
Den Umgang mit den Beteiligten, Dirigenten, Solisten und Orchestern habe ich bereits in Bd II. „Bergliot“ beschrieben.
Hier in Bd III. geht es allein um den Solisten am Klavier, der ohne Stütze und Hilfe des Dirigenten oder des Orchesters auskommen muß.
Auch er muß sich die Noten – wie die anderen Beteiligten – erarbeiten, aber er ist viel mehr gefordert, Stimmungen bei sich zu
finden und Regungen neu zu entdecken und dann den Zuhörern zu übermitteln, sie im Innersten zu treffen und zu erreichen. Hier genügt
schon ein unaufmerksamer Patzer oder ein falscher Ton, und schon ist das enge Verhältnis zwischen Komponist, Pianist und Zuhörer
erheblich gestört.
Darum möchte ich den Klaviervirtuosen darauf drängen, die Pausen einzuhalten, die Taktanweisungen und Modulationen zu befolgen und
den Rhythmus korrekt einzuhalten, wie sie Grieg vorgeschrieben und in den Noten festgehalten hat.
Ich habe nur ein paar Stücke ausführlicher geschildert und auf ihre Spielweise untersucht, vor allem aber den gefühlsmäßigen Hintergrund
und ihre Quellen abgebildet.
Ich weiß auch, daß es von den mehr als 100 Klavierwerken für Piano solo nur ein kleiner Bruchteil ist, den ich hier behandeln kann.
Ich hoffe aber, daß andere nach mir auf musikalische Entdeckungsreise gehen, sich die „ollen Noten“ hervorkramen oder deren Nachdrucke
billig erwerben, und so weitere Lyrische Stücke für sich selbst entdecken und dann publikumswirksam und mit großem Erfolg
reproduzieren und zu Gehör bringen.


Berlin, im Juli 2020 Dr. Wolfgang Kosack