Neu Edle Einfalt und stille Grösse Vergrößern

Edle Einfalt und stille Grösse

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Das geflügelte Wort der Titelzeile stammt von Johann Joachim Winckelmann (1711-1768 n.Chr.), der damit die griechische Kunst allgemein und besonders ihre Plastiken beschreiben wollte.

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Es trifft auch auf die griechischen Vasenbilder zu, die hier systematisch vorgestellt werden und die in ihrer Einfalt all das darstellen, was christlich-katholischen Gemütern als „Schweinskram“ gilt, und solches hätte man ja von den klassischen Griechen niemals erwartet. Um die öffentliche Meinung und die Sittlichkeit, vor allem der Damen, nicht zu überfordern, wurden deshalb „solche“ Vasen schnell in Schränke gestellt oder in die Magazine der Museen verborgen.

Heute ist man dank der Pornos von Youtube und ähnlicher sozialer Internet-Foren in der Tat etwas weiter. Natürlich stellte der griechische
Vasenmaler in aller ‚Einfalt’ solche Szenen der vielfältigen Liebe dar, und wenn man von den männlichen Genitalien her gesehen den
Vorrat an Bildern sichtet, spielte damals auch die ‚Größe’ eine wichtige Rolle.


Was aber davon ‚edel’ oder ‚still’ sein soll, das gebe ich meinen Lesern als Denkaufgabe.


Berlin, im März 2019 Dr. Wolfgang Kosack